Der Sonderforschungsbereich 688 ist ein Zusammenschluss von Würzburger Wissenschaftlern aus 11 Instituten
und Kliniken von 4 Fakultäten der Universität, um folgende übergeordnete Themen zu bearbeiten:

• Grundlagen und Mechanismen kardiovaskulärer Zell-Zell-Wechselwirkungen

• Molekulare und funktionelle Bildgebung dieser Wechselwirkungen.

 

Die Teilprojekte im SFB 688

Dieses interdisziplinäre Kooperationsprojekt umfasst Forschungsgebiete aus der Physik, Chemie, Biochemie, Zellbiologie, Theoretischen Medizin und Klinischen Medizin wie Kardiologie, Neurologie und Hämostaseologie. Zell-Zell-Wechselwirkungen im kardiovaskulären System sind von entscheidender Bedeutung für die Organdurchblutung, aber auch für Entzündungs-, Heilungs- und Anpassungsprozesse. Diese Zell-Zell-Interaktionen sind wichtiger Bestand der Pathogenese zahlreicher Erkrankungen des kardiovaskulären Systems und stellen Ansatzpunkte für neue diagnostische und therapeutische Konzepte dar. So stehen Störungen des sehr dynamisch und eng regulierten Kontakts von Blutzellen mit ortsständigen Zellen der Gefäße im Zentrum des akuten Koronarsyndroms, während die Leukozyteninvasion einen zentralen Pathomechanismus des kardialen und zerebralen Ischämie/Reperfusionsschadens darstellt. Funktion und Dysfunktion dieser Zell-Zell-Wechselwirkungen sollen deshalb untersucht werden mit dem Ziel, kardiovaskuläre Erkrankungen im Frühstadium zu erkennen und zu verhindern.