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    Sonderforschungsbereich 688

    Der Sonderforschungsbereich 688 wurde von 2006 bis 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

    Der Zusammenschluss von Würzburger Wissenschaftlern aus 11 Instituten und Kliniken von 4 Fakultäten der Universität bearbeitete folgende
    übergeordnete Themen:

    • Grundlagen und Mechanismen kardiovaskulärer Zell-Zell-Wechselwirkungen
    • Molekulare und funktionelle Bildgebung dieser Wechselwirkungen.

     

    Abschlussbericht - Zusammenfassung

    Zell-Zell-Wechselwirkungen im kardiovaskulären System sind von entscheidender Bedeutung für die Organdurchblutung, aber auch für Entzündungs-, Heilungs- und Anpassungsprozesse. Diese Zell-Zell-Interaktionen sind wichtiger Bestand der Pathogenese zahlreicher Erkrankungen des kardiovaskulären Systems und stellen Ansatzpunkte für neue diagnostische und therapeutische Konzepte dar. So stehen Störungen des sehr dynamisch und eng regulierten Kontakts von Blutzellen mit ortsständigen Zellen der Gefäße im Zentrum des akuten Koronarsyndroms, während die Leukozyteninvasion einen zentralen Pathomechanismus des kardialen und zerebralen Ischämie/Reperfusionsschadens darstellt.

    Dieses interdisziplinäre Kooperationsprojekt SFB688 umfasste Forschungsgebiete aus der Physik, Chemie, Biochemie, Zellbiologie, Theoretischen Medizin und Klinischen Medizin wie Kardiologie, Neurologie und Hämostaseologie. Funktion und Dysfunktion dieser Zell-Zell-Wechselwirkungen wurden untersucht, mit dem Ziel, kardiovaskuläre Erkrankungen im Frühstadium zu erkennen und zu verhindern.