English Intern
    Sonderforschungsbereich 688

    Zell-Zell-Interaktionen in der Pathogenese des Hirninfarktes: Mechanismen der Thrombenbildung und MR-Bildgebung

    Zelluläres Neuroimaging: T2-gewichtete MR-Aufnahme eines kleinen kortikalen Infarkts am Tag 6, 24 Stunden nach systemischer Applikation eines Eisenkontrastmittels (SPIO). Der hypointense (schwarze) Ring zeigt die Einwanderung von hämatogenen, eisenbeladenen Makrophagen in den Infarkt innerhalb der letzten 24 Stunden an.

    G. Stoll, B. Nieswandt

    Zusammenfassung

    Das interdisziplinäre TP B1 (Stoll/Nieswandt) verfolgt das Ziel, unter Einsatz neuer MR-Kontrastmittel (SPIO, Mikrobeads, Gadofluorine M) zelluläre und molekulare Interaktionen beim experimentellen Schlaganfall in der MRT sichtbar und später für ein in-vivo Therapiemonitoring nutzbar zu machen. In einem zweiten, pathophysiologisch ausgerichteten Teil greift das TP für funktionelle Untersuchungen zur Hirninfarktentwicklung molekulare Modelle der Thrombozyten- und Gerinnungsfunktion aus dem A-Bereich auf. Es werden Grundlagenerkenntnisse erwartet mit Modellcharakter für den menschlichen Hirninfarkt zur Entwicklung risikoarmer Therapiestrategien.

    Kontakt

    SFB 688 Mechanismen und Bildgebung von Zell-Zell- Wechselwirkungen im kardiovaskulären System
    Josef-Schneider-Straße 2
    97080 Würzburg

    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Medizin, Geb. D15